BuT - Bildung- und Teilhabepaket

Mit großem TamTam wurde dieses Paket beschlossen, weil man angesichts der zu niedrigen Regelsätze bei ALG2 dem Proteststurm der betroffenen Eltern etwas entgegensetzen wollte. Herausgekommen ist ein Bürokratiemonster. Leider werden diese Leistungen oft nicht abgerufen, weil der Aufwand und die Hürden (z. B. bei der Nachhilfe) hoch sind.

 

Im einzelnen gibt es folgende Leistungen:

 

  • Zuschuss zum Mittagessen in der Schulmensa, in der Kita (Eigenanteil 1 Euro je Essen)
  • Nachhilfe, hier genannt Lernförderung. Problem: die Schule muss die Notwendigkeit bescheinigen, woran es so manches Mal scheitert. Die Behörde darf nicht vorschreiben, welche Nachhilfe von den Eltern beauftragt wird und darf auch keine Obergrenze bei den Kosten ziehen, sofern die Kosten angemessen, geeignet und erforderlich sind. Einige Kommunen setzen willkürliche Einschränkungen, wie "unverschuldet, kurzfristig, wenn das Klassenziel gefährdet ist" usw. Im Gesetzestext findet sich das nicht...
  • Sport, Spiel und Kultur - 10 Euro monatlich. Wir empfehlen, da man mit diesem Betrag nicht weit kommt, bei Vereinen und Veranstaltern nach Ermäßigungen zu fragen.
  • Schulbedarf: insgesamt 100 Euro jährlich, verteilt auf 2 Teilbeträge
  • Kosten ein- und mehrtägiger Ausflüge von Schulen, Kitas und Kindertagespflege
  • Schülerbeförderung (Bus- und Bahn)

 

Ausführlich nachlesen kann man hier: http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsmarkt/Grundsicherung/Leistungen-zur-Sicherung-des-Lebensunterhalts/Bildungspaket/bildungspaket.html

 

 

Das Antragsformulare für den Hochtaunuskreis erhalten Sie hier: http://www.hochtaunuskreis.de/Arbeit+und+Soziales/Bildung+und+Teilhabe/Formulare.html

 

 

 

Kontakt

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